Von Passage Couverts, neuen Museen für Moderne Kunst bis Notre Dame
Paris besitzt unendlich viele schöne Seiten jenseits der klassischen Sehenswürdigkeiten. Und viele sind den meisten Besuchern unbekannt.
Abseits von Eiffelturm, Louvre und Montmartre begeben wir uns mit der ViadellArte-Parisexpertin und Kunsthistorikerin Martina Daboussi auf neue Wege und erkunden eine der schönsten Städte der Welt zumeist abseits der Touristenströme.
Wir unternehmen Spaziergänge, u.a. durch die Passagen vom Palais Royal zu den Grands Boulevards und "La Nouvelle Athènes", flanieren am Kanal Saint Martin und zeigen, dass selbst bekanntere Orte wie der Friedhof Père-Lachaise noch überraschen können.
Um einige aktuelle Hotspots kommen wir nicht umhin: Wir alle sind neugierig, wie "sie“ nun aussieht und statten daher Notre Dame einen Besuch ab.
Mit ins Programm kommen die beiden neuen Adressen für moderne Kunst, die Pinault Collection in der Bourse de Commerce und die Fondation Louis Vuitton.
Wichtiger Hinweis:
Wir bitten um Verständnis, dass diese Reise für mobilitätseingeschränkte Personen nicht geeignet ist. Natürlich machen wir auch Pausen, aber wir sind an allen Tagen sehr viel zu Fuß unterwegs.
| Start | Ende | Preis pro Person | EZ-Zuschlag | |
|---|---|---|---|---|
| 09.09.2026 | 14.09.2026 | € 2.245,00 | € 395,00 | Buchen |
Tag 1: Willkommen in Paris
Da wir diese Reise zusammen mit dem Museumsverein Mönchengladbach durchführen, ist ein Transfer von Mönchengladbach bis Köln Hbf inkludiert. Alle sind herzlich willkommen, an der Reise auch ab Köln Hbf teilzunehmen. Dort erwartet Sie bereits Ihr Reiseleiter Dr. Ralf Poppen, mit dem Sie gemeinsam nach Paris reisen.
Im bequemen Eurostar geht es ohne Umstieg zum Bahnhof Gare du Nord, den wir mittags erreichen. Unser 4-Hotel befindet sich nur wenige Schritte vom Bahnhof entfernt. Dort Kofferabgabe und Treffen mit unserer Pariser Reiseleiterin, die uns auch in den kommenden Tagen durch "ihr Paris“ führen wird.
Wir starten direkt mit einem der unbekannten Schönheiten der Stadt. Nur wenige Gehminuten von unserem Hotel entfernt verläuft der Canal Saint Martin. Wir unternehmen einen Spaziergang entlang des Ufers in Richtung Parc de la Villette, nehmen uns zwischendurch Zeit für einen Kaffee. Da wir ein Wochenticket für Sie gekauft haben, können wir die Fahrt zurück auch mit der Metro antreten.
Am Nachmittag Check-In in unserem Hotel, kurze Pause und dann treffen wir uns zum gemeinsamen Abendessen in einem guten Restaurant zu einem 3-Gänge Menu.
Tag 2: Passage Couverts, Grand Boulevards und "La Nouvelle Athènes"
Wir alle kennen (und lieben) das Paris, das Baron Haussmann in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kreiert. Haussmann, der aus einer pfälzischen evangelisch-lutherischen Familie stammt, wird 1853 zum Präfekten des Départements Seine ernannt und erhält außergewöhnliche Befugnisse, um seine Vision umzusetzen. Ziel ist es, das mittelalterliche, überbevölkerte und ungesunde Stadtzentrum durch breite Boulevards, neue Parks und Grünflächen, eine moderne Kanalisation und Wasserversorgung sowie eine verbesserte Straßeninfrastruktur zu modernisieren. Die Arbeiten führen zur Zerstörung zahlreicher mittelalterlicher Viertel, die als überfüllt und gesundheitsschädlich gelten, und zur Schaffung von Sichtachsen, die den Verkehr kanalisieren und militärische Kontrolle erleichtern. In den 17 Jahren seiner Amtszeit werden fast drei Viertel der Bauten abgerissen, neu errichtet oder massiv verändert, 20.000 Häuser abgerissen und 40.000 neu gebaut, es entstehen 175 Kilometer neue Straßen. So gravierend diese Umgestaltung ist, es gibt es noch – das Paris, das diese Umgestaltung überlebt hat.
Am Vormittag flanieren wir durch die schönsten "passages couverts" und entdecken das Paris vor Baron Haussmann. Unser Weg führt uns nachmittags weiter nördlich in das vielen unbekannte "Quartier de la Nouvelle Athènes", wo uns viele Komponisten, Maler und Schriftsteller begegnen werden – Überraschungen inklusive.
Der Abend steht zur freien Verfügung.
Tag 3: Bourse de Commerce mit Hallenviertel und Haut Marais
Trotz der tiefgreifenden Umgestaltungen im 19 Jahrhundert ist Paris nicht stehen geblieben. Wie diese einzigartige Stadt sich immer wieder neu erfindet und z.B. alten Gebäuden eine neue Funktion zuweist, sehen Sie heute in der "Bourse de Commerce".
Die dort in Teilen präsentierte Sammlung Pinault ist eine der bedeutendsten Privatsammlungen zeitgenössischer Kunst von Europa und umfasst rund 10.000 Werke von fast 350 Künstlern aus aller Welt. Der französische Unternehmer und Kunstsammler François Pinault sammelt seit den 1970er Jahren, wobei er zunächst Werke des frühen 20. Jahrhunderts erwirbt, später jedoch seine Vorliebe für Moderne und Zeitgenössische Kunst entdeckt. Zu den Künstlern in der Sammlung zählen Andy Warhol, Mark Rothko, Jeff Koons, Damien Hirst, Martin Kippenberger, Thomas Schütte, Piet Mondrian, Willem de Kooning, Cy Twombly, Takashi Murakami, Cindy Sherman und Maurizio Cattelan. Die Sammlung wird in wechselnden Konstellationen in mehreren Städten präsentiert, neben der Bourse de Commerce in Paris auch im Palazzo Grassi und der Punta della Dogana in Venedig. Die 2021 eröffnete Bourse de Commerce ist das zentrale Ausstellungshaus der Sammlung und befindet sich im ersten Arrondissement zwischen dem Louvre und dem Centre Pompidou. Das historische Gebäude, einst eine Getreide- und Handelsbörse, wird von dem japanischen Architekten Tadao Ando umgestaltet. Ando errichtet einen zentralen Beton-Zylinder im Inneren des Gebäudes, der Ausstellungsflächen von 100 bis 600 m² besitzt und viel Raum für wechselnde Ausstellungen schafft. Hier werden Kunstformen wie Malerei, Skulptur, Fotografie, Installation, Video, Keramik und Performance gezeigt.
Durch das ehemalige Hallenviertel gelangen wir später in das "Haut Marais", wo sich neben den ehemaligen Adelspalästen eine lebendige Mode und Kunstszene entfaltet hat. Das Viertel ist vielen vielleicht bekannt als jüdisches Viertel. Seit dem Mittelalter ist es immer wieder Zufluchts- und Rückzugsort für die jüdische Gemeinde gewesen. Heute lockt Le Marais insbesondere mit hippen Cafés und Boutiquen, aber auch mit sattgrünen Parks, spannenden Museen und Kunststiftungen.
Tag 4: Père-Lachaise und Freizeit am Nachmittag - optional Opernbesuch möglich
Der berühmte Friedhof Père-Lachaise ist mit seinen 44 ha und 70.000 Grabstätten eine Sehenswürdigkeit für sich. Hoch oben im Osten von Paris gelegen, ist der Friedhof Père-Lachaise für viele einer der wichtigsten Orte von Paris. Mit seinen gepflasterten Wegen, gesäumt von Zypressen, und seinen kunstvoll gestalteten Gräbern bietet er eine einzigartige Atmosphäre zwischen Andacht und Kontemplation. Hier ruhen illustre Persönlichkeiten, die die Geschichte, Literatur, Musik und das Kino geprägt haben, darunter die bekannten Gräber von Molière, Oscar Wilde, Jim Morrison und Édith Piaf. Père-Lachaise ist weit davon entfernt, ein einfacher Friedhof zu sein. Es ist ein zeitloser Ort, an dem jede Wendung eine neue Geschichte enthüllt, jede Grabstätte von einem Leben, einer Epoche, einer Legende berichtet. Zwischen grandiosen Mausoleen und unauffälligen Gräbern, die von Moos überwuchert sind, ist der Père-Lachaise ein Freiluftmuseum, in dem die Bestattungskunst mit den Erzählungen großer Namen, die die Weltkultur geprägt haben, zusammentrifft und die Möglichkeit bietet zu einem unvergesslichen Spaziergang. Lassen Sie sich überraschen, welche berühmten Persönlichkeiten hier ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.
Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.
Unser Tipp: buchen Sie ein Ticket für die Opéra Garnier. Wir haben bereits Tickets für Sie angefragt.
Mit "Black Pearl: meditations for Josephine" feiert die Opéra Garnier den 120. Geburtstag der legendären Josephine Baker, Sängerin, Schauspielerin und Tänzerin der "Roaring Twenties". Die jazzige Musik von Tyshawn Sorey hebt den beispielhaften und inspirierenden Kampf dieser Künstlerin hervor, die Stereotypen umso mehr annahm, um sie herauszufordern und letztendlich innerhalb einer aufgezwungenen Identität Freiheit zu finden.
Tag 5: Fondation Vuitton und La Défense
Insgesamt zwölf Jahre braucht es, bis der spektakuläre Bau der Fondation Vuitton schließlich 2014 öffnen kann. Die Architektur, wahlweise mit Assoziation wie Eisberg, Segelschiff, Wolke und ähnlichem beschrieben, ist so außergewöhnlich, dass 30 Patente für die Konstruktion des Baus eingereicht werden. Mehr als 6.000m² Glasflächen, zumeist geschwungen, mehr als 12.000m² Ausstellungsflächen – der jüngst verstorbene Frank Gehry hat einen überraschend großen Bau mit immerhin 46m Höhe mitten in den Park Bois de Boulogne gebaut. Bernard Arnault, Initiator des privaten Museums und Besitzer bzw. Vorsitzender diverser Unternehmer und Konzerne, darunter LVMH, und in der Vergangenheit auch mal "reichster Mann der Welt“ (lt. Forbes-Liste) lässt hier Werke der Unternehmenssammlung und auch private Werke ausstellen. Die Wechselausstellungen sind zum Teil spektakulär, zuletzt Gerhard Richter. Der Fokus liegt klar auf zeitgenössischer Kunst.
Nach dem Besuch und etwas Freizeit sind wir nachmittags unterwegs und besuchen das nicht weit entfernte La Défense, das am Sonntag ohne Geschäftsleute leerer und angenehmer zu besuchen ist. Europas größtes Bürohochhausviertel wächst weiter und höher! Sie erfahren mehr über die interessante Entwicklung der letzten Jahre und werden sehen, dass es hier nicht nur um Architektur geht!
Gemeinsame Rückfahrt zum Hotel bzw. Zeit zur freien Verfügung. Am Abend findet das gemeinsame Abschlussabendessen statt.
Tag 6: Notre Dame und Heimreise
Als abschließenden Höhepunkt besuchen wir am Vormittag die Kathedrale Notre Dame. Die Bilder, als am 15. und 16. April 2019 die Kathedrale in Flammen steht, der Dachreiter auf das Gewölbe stürzt und man befürchteten musste, dass die Kirche völlig zerstört wird, ist im kollektiven Gedächtnis fest "eingebrannt“. Dass es möglich sein sollte, nach nur fünf Jahren durch die restaurierte Kirche zu gehen, ist ein Wunder. Nach den ersten Rückmeldungen ist die Kirche kaum wieder zu erkennen. Wir sind gespannt und freuen uns auf eine letzte Überraschung!
Am Nachmittag holen wir am Hotel unser Gepäck ab, gehen zum Bahnsteig und treten mit dem Eurostar die Rückfahrt nach Köln an. Nach Ankunft am Hbf erfolgt der Bustransfer nach Mönchengladbach.
Programm- und Fahrtzeitänderungen vorbehalten.
Tag 1: Willkommen in Paris
Da wir diese Reise zusammen mit dem Museumsverein Mönchengladbach durchführen, ist ein Transfer von Mönchengladbach bis Köln Hbf inkludiert. Alle sind herzlich willkommen, an der Reise auch ab Köln Hbf teilzunehmen. Dort erwartet Sie bereits Ihr Reiseleiter Dr. Ralf Poppen, mit dem Sie gemeinsam nach Paris reisen.
Im bequemen Eurostar geht es ohne Umstieg zum Bahnhof Gare du Nord, den wir mittags erreichen. Unser 4-Hotel befindet sich nur wenige Schritte vom Bahnhof entfernt. Dort Kofferabgabe und Treffen mit unserer Pariser Reiseleiterin, die uns auch in den kommenden Tagen durch "ihr Paris“ führen wird.
Wir starten direkt mit einem der unbekannten Schönheiten der Stadt. Nur wenige Gehminuten von unserem Hotel entfernt verläuft der Canal Saint Martin. Wir unternehmen einen Spaziergang entlang des Ufers in Richtung Parc de la Villette, nehmen uns zwischendurch Zeit für einen Kaffee. Da wir ein Wochenticket für Sie gekauft haben, können wir die Fahrt zurück auch mit der Metro antreten.
Am Nachmittag Check-In in unserem Hotel, kurze Pause und dann treffen wir uns zum gemeinsamen Abendessen in einem guten Restaurant zu einem 3-Gänge Menu.
Tag 2: Passage Couverts, Grand Boulevards und "La Nouvelle Athènes"
Wir alle kennen (und lieben) das Paris, das Baron Haussmann in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kreiert. Haussmann, der aus einer pfälzischen evangelisch-lutherischen Familie stammt, wird 1853 zum Präfekten des Départements Seine ernannt und erhält außergewöhnliche Befugnisse, um seine Vision umzusetzen. Ziel ist es, das mittelalterliche, überbevölkerte und ungesunde Stadtzentrum durch breite Boulevards, neue Parks und Grünflächen, eine moderne Kanalisation und Wasserversorgung sowie eine verbesserte Straßeninfrastruktur zu modernisieren. Die Arbeiten führen zur Zerstörung zahlreicher mittelalterlicher Viertel, die als überfüllt und gesundheitsschädlich gelten, und zur Schaffung von Sichtachsen, die den Verkehr kanalisieren und militärische Kontrolle erleichtern. In den 17 Jahren seiner Amtszeit werden fast drei Viertel der Bauten abgerissen, neu errichtet oder massiv verändert, 20.000 Häuser abgerissen und 40.000 neu gebaut, es entstehen 175 Kilometer neue Straßen. So gravierend diese Umgestaltung ist, es gibt es noch – das Paris, das diese Umgestaltung überlebt hat.
Am Vormittag flanieren wir durch die schönsten "passages couverts" und entdecken das Paris vor Baron Haussmann. Unser Weg führt uns nachmittags weiter nördlich in das vielen unbekannte "Quartier de la Nouvelle Athènes", wo uns viele Komponisten, Maler und Schriftsteller begegnen werden – Überraschungen inklusive.
Der Abend steht zur freien Verfügung.
Tag 3: Bourse de Commerce mit Hallenviertel und Haut Marais
Trotz der tiefgreifenden Umgestaltungen im 19 Jahrhundert ist Paris nicht stehen geblieben. Wie diese einzigartige Stadt sich immer wieder neu erfindet und z.B. alten Gebäuden eine neue Funktion zuweist, sehen Sie heute in der "Bourse de Commerce".
Die dort in Teilen präsentierte Sammlung Pinault ist eine der bedeutendsten Privatsammlungen zeitgenössischer Kunst von Europa und umfasst rund 10.000 Werke von fast 350 Künstlern aus aller Welt. Der französische Unternehmer und Kunstsammler François Pinault sammelt seit den 1970er Jahren, wobei er zunächst Werke des frühen 20. Jahrhunderts erwirbt, später jedoch seine Vorliebe für Moderne und Zeitgenössische Kunst entdeckt. Zu den Künstlern in der Sammlung zählen Andy Warhol, Mark Rothko, Jeff Koons, Damien Hirst, Martin Kippenberger, Thomas Schütte, Piet Mondrian, Willem de Kooning, Cy Twombly, Takashi Murakami, Cindy Sherman und Maurizio Cattelan. Die Sammlung wird in wechselnden Konstellationen in mehreren Städten präsentiert, neben der Bourse de Commerce in Paris auch im Palazzo Grassi und der Punta della Dogana in Venedig. Die 2021 eröffnete Bourse de Commerce ist das zentrale Ausstellungshaus der Sammlung und befindet sich im ersten Arrondissement zwischen dem Louvre und dem Centre Pompidou. Das historische Gebäude, einst eine Getreide- und Handelsbörse, wird von dem japanischen Architekten Tadao Ando umgestaltet. Ando errichtet einen zentralen Beton-Zylinder im Inneren des Gebäudes, der Ausstellungsflächen von 100 bis 600 m² besitzt und viel Raum für wechselnde Ausstellungen schafft. Hier werden Kunstformen wie Malerei, Skulptur, Fotografie, Installation, Video, Keramik und Performance gezeigt.
Durch das ehemalige Hallenviertel gelangen wir später in das "Haut Marais", wo sich neben den ehemaligen Adelspalästen eine lebendige Mode und Kunstszene entfaltet hat. Das Viertel ist vielen vielleicht bekannt als jüdisches Viertel. Seit dem Mittelalter ist es immer wieder Zufluchts- und Rückzugsort für die jüdische Gemeinde gewesen. Heute lockt Le Marais insbesondere mit hippen Cafés und Boutiquen, aber auch mit sattgrünen Parks, spannenden Museen und Kunststiftungen.
Tag 4: Père-Lachaise und Freizeit am Nachmittag - optional Opernbesuch möglich
Der berühmte Friedhof Père-Lachaise ist mit seinen 44 ha und 70.000 Grabstätten eine Sehenswürdigkeit für sich. Hoch oben im Osten von Paris gelegen, ist der Friedhof Père-Lachaise für viele einer der wichtigsten Orte von Paris. Mit seinen gepflasterten Wegen, gesäumt von Zypressen, und seinen kunstvoll gestalteten Gräbern bietet er eine einzigartige Atmosphäre zwischen Andacht und Kontemplation. Hier ruhen illustre Persönlichkeiten, die die Geschichte, Literatur, Musik und das Kino geprägt haben, darunter die bekannten Gräber von Molière, Oscar Wilde, Jim Morrison und Édith Piaf. Père-Lachaise ist weit davon entfernt, ein einfacher Friedhof zu sein. Es ist ein zeitloser Ort, an dem jede Wendung eine neue Geschichte enthüllt, jede Grabstätte von einem Leben, einer Epoche, einer Legende berichtet. Zwischen grandiosen Mausoleen und unauffälligen Gräbern, die von Moos überwuchert sind, ist der Père-Lachaise ein Freiluftmuseum, in dem die Bestattungskunst mit den Erzählungen großer Namen, die die Weltkultur geprägt haben, zusammentrifft und die Möglichkeit bietet zu einem unvergesslichen Spaziergang. Lassen Sie sich überraschen, welche berühmten Persönlichkeiten hier ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.
Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.
Unser Tipp: buchen Sie ein Ticket für die Opéra Garnier. Wir haben bereits Tickets für Sie angefragt.
Mit "Black Pearl: meditations for Josephine" feiert die Opéra Garnier den 120. Geburtstag der legendären Josephine Baker, Sängerin, Schauspielerin und Tänzerin der "Roaring Twenties". Die jazzige Musik von Tyshawn Sorey hebt den beispielhaften und inspirierenden Kampf dieser Künstlerin hervor, die Stereotypen umso mehr annahm, um sie herauszufordern und letztendlich innerhalb einer aufgezwungenen Identität Freiheit zu finden.
Tag 5: Fondation Vuitton und La Défense
Insgesamt zwölf Jahre braucht es, bis der spektakuläre Bau der Fondation Vuitton schließlich 2014 öffnen kann. Die Architektur, wahlweise mit Assoziation wie Eisberg, Segelschiff, Wolke und ähnlichem beschrieben, ist so außergewöhnlich, dass 30 Patente für die Konstruktion des Baus eingereicht werden. Mehr als 6.000m² Glasflächen, zumeist geschwungen, mehr als 12.000m² Ausstellungsflächen – der jüngst verstorbene Frank Gehry hat einen überraschend großen Bau mit immerhin 46m Höhe mitten in den Park Bois de Boulogne gebaut. Bernard Arnault, Initiator des privaten Museums und Besitzer bzw. Vorsitzender diverser Unternehmer und Konzerne, darunter LVMH, und in der Vergangenheit auch mal "reichster Mann der Welt“ (lt. Forbes-Liste) lässt hier Werke der Unternehmenssammlung und auch private Werke ausstellen. Die Wechselausstellungen sind zum Teil spektakulär, zuletzt Gerhard Richter. Der Fokus liegt klar auf zeitgenössischer Kunst.
Nach dem Besuch und etwas Freizeit sind wir nachmittags unterwegs und besuchen das nicht weit entfernte La Défense, das am Sonntag ohne Geschäftsleute leerer und angenehmer zu besuchen ist. Europas größtes Bürohochhausviertel wächst weiter und höher! Sie erfahren mehr über die interessante Entwicklung der letzten Jahre und werden sehen, dass es hier nicht nur um Architektur geht!
Gemeinsame Rückfahrt zum Hotel bzw. Zeit zur freien Verfügung. Am Abend findet das gemeinsame Abschlussabendessen statt.
Tag 6: Notre Dame und Heimreise
Als abschließenden Höhepunkt besuchen wir am Vormittag die Kathedrale Notre Dame. Die Bilder, als am 15. und 16. April 2019 die Kathedrale in Flammen steht, der Dachreiter auf das Gewölbe stürzt und man befürchteten musste, dass die Kirche völlig zerstört wird, ist im kollektiven Gedächtnis fest "eingebrannt“. Dass es möglich sein sollte, nach nur fünf Jahren durch die restaurierte Kirche zu gehen, ist ein Wunder. Nach den ersten Rückmeldungen ist die Kirche kaum wieder zu erkennen. Wir sind gespannt und freuen uns auf eine letzte Überraschung!
Am Nachmittag holen wir am Hotel unser Gepäck ab, gehen zum Bahnsteig und treten mit dem Eurostar die Rückfahrt nach Köln an. Nach Ankunft am Hbf erfolgt der Bustransfer nach Mönchengladbach.
Programm- und Fahrtzeitänderungen vorbehalten.






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